Genua, Donnerstag, 6. Mai 1971, 17 Uhr. Milena, ein 13-jähriges Mädchen, verschwindet nach dem Verlassen der Schweizer Schule, wo sie das dritte Jahr der Mittelschule besucht.

Sie ist die Tochter eines reichen Industriellen. Ihr lebloser Körper wird zwei Wochen nach ihrem Verschwinden auf See gefunden.

Die Untersuchungshypothese ist nur eine: die Beschlagnahme aus Geldgründen.

Der Entführung und Ermordung des Studenten wird ein 25-jähriger junger Mann vorgeworfen, ein Familienliebhaber der oberen Mittelklasse.

Er wird sofort als “Blondine der roten Spinne” bezeichnet: Er ist weder blond noch dünn. 1973 in erster Instanz vor Gericht gestellt, wurde er 1975 zu lebenslanger Haft verurteilt.

Nach mehr als 40 Jahren Haft bekennt er sich weiterhin zur Unschuld.

Dieser Blog in italienischer und englischer Sprache ist das Ergebnis von über zehn Jahren Forschung.

Der Blog wird von Maurizio Corte, Journalist und Experte für Medienanalyse, koordiniert, der an der Universität von Verona interkulturellen Journalismus unterrichtet.

Laura Baccaro, Kriminologin und Rechtspsychologin, die an verschiedenen italienischen Universitäten lehrt, arbeitet daran mit.

Corte und Baccaro haben ein Buch über die Geschichte geschrieben: “Il Biondino della Spider Rossa. Crimine, giustizia e media”, Cacucci editore, Bari, 2018.

Dieser Blog befasst sich mit den Aspekten des Falls:

den ungelösten Problemen,

den Hinweisen gegen den Angeklagten,

dem fragwürdigen medizinisch-rechtlichen Fachwissen,

der kontroversen Persönlichkeit der jungen roten Spinne,

der Rolle der Medien,

dem zweiten Opfer der Geschichte (dem Freund) von Milena, Isabelle

Mit einer strengen Analyse untersuchen die Autoren die kontroversen Elemente eines Ereignisses, das die Zivilgeschichte Italiens geprägt hat und das die Fernsehvermittlung der wichtigsten Gerichtsverfahren um 30 Jahre vorwegnimmt.

Der Blog ist auf Englisch: “THE PERFECT CULPRIT. THE AFFAIR SUTTER – BOZANO. CRIME, JUSTICE AND THE MEDIA”

Oder auf Italienisch: “IL BIONDINO DELLA SPIDER ROSSA. CRIMINE, GIUSTIZIA E MEDIA”